Ein Gespenst geht um in Europa, speziell im Raum Burgstädt – das Abstiegsgespenst…
Nach der fünften Niederlage in Folge rutscht der TTV ans Tabellenende. Klar, nur notorische Berufsoptimisten hatten damit gerechnet, gegen den Meisterschaftsaspiranten aus Sachsen-Anhalts Hauptstadt etwas Zählbares ausrichten zu können.
Wie sich die Bilder der Vorwoche mit den aktuellen gleichen: Gleiches Endresultat, gleiche Punktefolge, aber doch zwei unterschiedliche Spiele. Jena befreit sich mit diesem Kantersieg aus der Abstiegszone, Burgstädt gerät immer tiefer in sie hinein. Aber mit drei gesundheitlich angeschlagenen Akteuren und einer recht turbulenten Spielvorbereitung war gegen einen hochmotivierten Gegner an diesem Tag nicht wesentlich mehr herauszuholen.
Der Tabellenzweite aus Sachsen-Anhalts Hauptstadt hinterließ in der Burgstädter Jahnhalle einen ganz starken Eindruck und ließ zu keiner Phase des Spiels Zweifel aufkommen, wer hier Chef im Ring ist. Dabei hatten sich die Burgstädter doch so einiges vorgenommen, weil man bei der recht knappen 6:9-Hinspiel-Niederlage gar nicht schlecht aussah.
Die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen und wollten die 2:9-Hinspielschlappe vergessen machen. Gelungen ist es ihnen nicht, aber sie waren nah dran. Tragischer
Zum Rückrunden-Heimspielauftakt kam es zu der erwarteten Niederlage gegen den Oberligaspitzenreiter und Aufstiegsfavoriten. Zwar konnten die Gastgeber den Gästen aus dem Harz anfangs einen gehörigen Schrecken einjagen,
Insgesamt sechs Akteure des TTV qualifizierten sich für die Landesmeisterschaften der Damen und Herren, die in diesem Jahr in Limbach-Oberfrohna stattfanden.
Gelungener Rückrundenauftakt für das Burgstädter Oberliga-Sextett in der Messestadt. Dabei sah es im Sachsenderby bei den Leutzscher Füchsen anfangs alles andere als nach einem Sieg der Gäste aus.
Starkes Spiel gegen einen starken Gegner. Auch ohne ihre etatmäßige Nummer eins, Zbigniew Kaszmarek wären die Randmagdeburger Gäste fast zu stark gewesen für den Burgstädter Stammsechser. Aber eben nur fast. Starke Doppel und eine homogene und kämpferische Mannschaft, dazu das nötige Glück und starke Nerven bei so manchen knappen Entscheidungen verhalfen den TTV-Cracks zum dritten Sieg im vierten Heimspiel.
Die Einzelmeisterschaften des Spielbezirks Dresden in Wilsdruff waren wieder einmal fest in Burgstädter Hand, jedenfalls im Herrenbereich. Angereist waren die TTV-Akteure mit dem kompletten Oberligasechser und mit der Nummer 1 der zweiten Mannschaft, Rico Schmidt-Engelmann, der bis zu seiner Hochzeit allen als Rico Schmidt bekannt war.
Das Jahr 2015 ist für den 10-jährigen Nils Ullmann vom TTV Burgstädt das bisher erfolgreichste in seiner noch so jungen Laufbahn. Insbesondere im Doppel feierte der Wittgensdorfer an der Seite seines „Stamm“-Doppelpartners Marc Wiese von der SG 53 Niederlichtenau seine bisher größten Erfolge.