Herzlich willkommen beim TTV Burgstädt

 

Spruch der Woche: 

Zum TTV vom Taurastein

fällt einem nichts Gescheites ein.

TSV Penig – TTV Burgstädt 1:9

 

In der Hinserie konnte der TTV Burgstädt den Lokalrivalen aus Penig mit 9:6 in Schach halten und fuhr damit den bis dato höchsten Saisonsieg ein. Selbiges geschah nun auch am gestrigen Samstagabend in der Turnhalle der Eduard-Bilz-Mittelschule in Penig. Das es dabei zu diesem deutlichen 9:1 kommen würde, ahnte wohl keiner der anwesenden Spieler oder Zuschauer, am wenigsten wohl die Burgstädter selbst, die nach dem 2:9 Debakel am letzten Wochenende in Bautzen nicht auf der Höhe zu sein schienen.

Trotzdem ging die Mannschaft vom Taurastein mit der selben Doppelkombinationen in die Partie wie auch schon gegen Bautzen. Nur die Reihenfolge wurde verändert, an Position eins agierten nun wieder Klimant/Jacob, gefolgt von Doppel Nr. 2 Zirngibl/Wächtler und vollendet von Didszuhn/Konopisky. Der TSV Penig setzte dem drei „Angriff/Abwehr“-Kombinationen entgegen. Denn sowohl Diego Rodriguez Egocheaga, als auch Thomas Funke und Markus Weniger agieren eher mit etwas mehr Distanz zum Tisch; an ihre Seiten gesellten sich jeweils die angriffsorientierten Spieler Winkler, Wolf und Scior. Doch diese Kombinationen waren ganz und gar nicht erfolgreich. Das Peniger Spitzendoppel Winkler/Egocheaga unterlagen glatt in drei Sätzen; Klimant/Jacob hatten nur einen Satz Probleme mit Wolf/Funke; nur Didszuhn/Konopisky mühten sich und hatten das Glück, dass ihre Gegner mehr leichte Fehler fabrizierten als sie selbst.

 

Trotz gelungen Auftakt´s war der Mannschaft eine gewisse Anspannung anzusehen, malten doch einzelne ein Schreckgespenst aus einer vergangenen Spielzeit an die Wand, als eine 6:0 Führung noch verspielt wurde und man damals dem Döbelner SV noch 6:9 unterlag. Aber vielleicht war es ja gerade diese Anspannung, welche Konzentration und Fokus aufrechterhielt und somit die nächsten Punkte auf der Habenseite verbucht werden konnten.

 

So gelang Thomas Wächtler ein hart erarbeiteter Sieg gegen Diego Egocheaga. Philipp Klimant fertigte Thomas Winkler zwei Sätze lang ab, bevor dieser den dritten Durchgang knapp für sich entscheiden konnte. Im darauffolgenden Satz behielt Klimant dann aber wieder mit 11:8 die Oberhand und konnte das Spiel somit 3:1 für sich entscheiden. Manuel Jacob konnte den Vorsprung dann auf 6:0 ausbauen, als er Andre Wolf in drei hart umkämpften Sätzen niederrang. Lars Zirngibl musste die ersten beiden Sätze mit einigen Unsicherheiten kämpfen und hatte vor allem mit dem Rückhand-Block seines Gegenüber Probleme. Zu seinem Glück gewann er den ersten Satz denkbar knapp mit 12:10 wodurch der Verlust des zweiten Satzes nicht so schwer ins Gewicht fiel. Danach agierte Zirngibl merklich aggressiver und schloss am Ende verdient mit 3:1 ab. Bei Zwischenstand von 7:0 sollte es nun ausgerechnet Ersatzmann Jens Didszuhn treffen, der den einzigen Punkt dieses Abends abgab. Dem Edeljoker aus der 2. Mannschaft fehlte es an der gewohnten Schnelligkeit und somit reichte es gegen einen gut aufspielende Thomas Funke, welcher die Bälle immer wieder sehr platziert in die nähe der Grundlinie setze, am Ende leider nicht aus – 2:3. Am Nachbartisch kam es inzwischen zur „Noppenbegegnung“ zwischen Falk Konopisky und Markus Weniger. Die Zuschauer konnten schon beim „einspielen“ der Rückhand erahnen, dass hier nun keine Gegentopspinduelle oder ähnliches zu erwarten sind. In dieser Partie fand Falk Konopisky dann eine gute taktische Linie, welche ihm einen ungefährdeten Sieg einbrachte. Ein Lichtblick, denn der letzte Einzelerfolg in einem Punktspiel lag für ihn nunmehr drei Monate zurück. In der letzten Partie spielte Philipp Klimant nochmals ein sehr überlegtes Tischtennis, was auch von Nöten war, denn Diego Egocheaga wehrte technisch sehr sauber ab und ging in manchen Situation sogar selbst zum Angriff über. Aber Klimant verstand es die sehr schnittreichen Abwehrbälle aus der Vorhandseite seines Kontrahenten sicher wieder auf die andere Tischhälfte abzulegen und über die Rückhand, die Noppenseite, zu punkten.

 

Am Ende steht ein in diesem Ausmaße nicht erwarteter Sieg. Die Partie lief wie an der Strippe gezogen und man sollte sich darüber freuen, denn schon am kommenden Wochenende kann es wieder andersherum gehen, da erwartet der TTV Burgstädt zu Hause den Tabellen vierten vom SV Rotation Leipzig Süd.

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