Herzlich willkommen beim TTV Burgstädt

 

Spruch der Woche: 

Zum TTV vom Taurastein

fällt einem nichts Gescheites ein.

1. Bezirksliga: TTV Burgstädt III – SG Motor Wilsdruff 3 : 12

Das Duell David gegen Goliath ging diesmal ganz anders aus als es bislang erzählt worden war. Der Bezirksliganeuling und Tabellenletzte aus Burgstädt fand die Steinschleuder nicht, und so kam der Spitzenreiter und neue Herbstmeister aus Wilsdruff völlig ungeschoren zu einem standesgemäßen Sieg.

Klar, der Aufsteiger vom Taurastein setzte einige positive Akzente, und wäre die Fünfsatzspielbilanz von 0:5 anders ausgegangen, hätte sogar ein möglicher Punktgewinn im Raum gestanden. Aber gerade das Verhalten bei diesen knappen Satz- und Spielentscheidungen macht den Unterschied zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellenelften aus. Wenn das nötige Selbstvertrauen in solchen Situationen fehlt, hat der Gegner zu leichtes Spiel. Erst wenn man das Siegen wieder „erlernt“ hat, kehrt auch das Selbstbewusstsein zurück und damit der Erfolg; ein Teufelskreis.

Abrosimov/Leonhardt spielten im ersten Doppel gegen die Links-Rechtshänderkombination Baumgartner/Heber bis zum 2:2-Satzausgleich recht ordentlich mit, waren allerdings im Entscheidungssatz ohne Chance. Dafür warteten die „Favoritenkiller“ Lauer/Wagner mit einer faustdicken Überraschung auf, indem sie das Spitzendoppel der Gäste, Kummer/Glöß mit 3:0 bezwangen. In der anschließenden Begegnung zwischen Kaiser/Naumann und Mittag/Mühlheim war das Spiel der Burgstädter Youngster von zu vielen Unsicherheiten und Konzentrationslücken geprägt, so dass die Gäste zu einem (zu) leichten Sieg kamen.Das erste Einzel zwischen Mirko Lauer und Toni Glöß ging über die volle Distanz. Lauer glich einen 0:2-Satzrückstand aus, kämpfte sich im fünften Satz auf 9:10 heran … und schloss mit einem leichten Fehler ab. Andrej Abrosimov erging es auch nicht besser: Einen 7:3-Vorsprung im ersten und einen 7:2-Vorsprung im zweiten Satz vermochte der 20-Jährige gegen Rene Kummer nicht ins Ziel zu bringen. Andrej Wagner unterlag daraufhin ebenfalls mit dem knappsten aller möglichen Resultate, mit 9:11 im fünften Satz gegen einen taktisch klug spielenden Erik Mittag, und da die anderen Burgstädter Akteure ebenfalls nichts Zählbares zustande brachten, stand es 1:8 nach der ersten Einzelrunde.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs bäumten sich die Einheimischen noch einmal auf: Mirko Lauer gewinnt mit ansprechender Leistung gegen Rene Kummer, und bei Andrej Abrosimov sah es gegen Toni Glöß bis zum 9:7 im Entscheidungssatz auch recht gut aus, aber es sollte nicht sein… Jens Leonhardt war es schließlich, der den dritten und letzten Punkt für die Gastgeber holte. Der zur Rückrunde zum BSC Rapid Chemnitz wechselnde Routinier schloss sein Burgstädter Engagement mit einem 3:0-Erfolg über Erik Mittag ab.

Fazit: (Zu) deutlicher Sieg für den Spitzenreiter, und Burgstädt trägt die rote Laterne durch den Winter. Bleibt zu hoffen, dass - insbesondere den jungen Leuten im Team – eine Steigerung zur Rückrunde gelingt, vor allem im mentalen Bereich.

Burgstädt III: Lauer (1,5), Abrosimov , A. Wagner (0,5), Leonhardt (1), S. Naumann, Kaiser

Wilsdruff: Kummer (2), Glöß (1), Baumgartner (2,5), Mittag (1,5) , Mühlheim (2,5), Heber (2,5)


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