Mach dich schlau beim TTV

Oberliga Herren: SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal – TTV Burgstädt 9 : 3

Von vornherein zum Scheitern verurteilt war die Mission bei den Karl-May-Städtern, denn der TTV spielte quasi „ohne Zweien“. Und eingefleischte Skatspieler wissen, dass dabei ohne das entsprechende Beiblatt oder genügend viele Trümpfe normalerweise kein Blumentopf zu gewinnen ist.

An diesem Spieltag war beides nicht vorhanden und der Ausfall der beiden Burgstädter Spitzen Philipp Klimant und Rico Schmidt konnte erwartungsgemäß gegen die ohnehin favorisierten Hohensteiner nicht kompensiert werden. Die Burgstädter Doppelaufstellung war von taktischen Gesichtspunkten geprägt, damit wenigstens ein Doppel punkten konnte. Das gelang dann auch mit Ach und Krach, denn das dritte Burgstädter Doppel Wächtler/Zirngibl bezwang das einheimische Duo Möbius/Wolfermann mit 11:9 im Entscheidungssatz.
Die Gastgeber erhöhten danach durch die Siege der beiden tschechischen Spitzen Grossu und Volek gegen die nach oben nachgerückten Jacob und Wächtler und durch den Erfolg von Thomas Hornbogen über Lars Zirngibl auf 5:1, bevor im anschließenden „Noppenduell“ Falk Konopisky nach 0:2 Satzrückstand gegen den jungen Chilenen Juan Carlos Luperdi dank seiner mentalen Stärke noch als Sieger vom Tisch gehen konnte. Ersatzmann zwei, Sven Meyer konnte danach gegen Jens Möbius zwar gut mithalten, hatte aber letztlich keine echte Siegchance. Anders dagegen Ersatzmann eins, Percy Pöttrich, der gegen den für Christian Hornbogen ins Team der Gastgeber gerückten, ehemaligen Holzhausener Alexander Uhle loslegte wie die Feuerwehr und in einem, von beiden Seiten technisch sauber geführten, recht ansehnlichen Match mit 2:0 Sätzen führte. Anschließend der befürchtete Einbruch bei Pöttrich und 2:2-Satzausgleich, aber im Entscheidungssatz bewies der junge Burgstädter noch einmal Nervenstärke und verwandelte einen 7:9-Rückstand noch in einen Sieg.
Die zweite Einzelrunde begann beim Stand von 6:3 genau so wie die erste: Manuel Jacob und Thomas Wächtler spielten bereits am Limit, aber außer zwei Satzgewinnen gegen Grossu und einen gegen Volek war nichts zu holen. Abschließend holte dann Thomas Hornbogen den Siegpunkt für die Gastgeber. In einem ungleichen Duell ließ er Falk Konopisky in drei Sätzen keinen Stich.
Fazit: „Ohne zwei spiel drei“, Tischtennis ist manchmal wie Skat. Egal, nächste Woche schlägt die Stunde der Wahrheit, zum Doppelspieltag gegen Dresden und Bautzen
Hohenstein-E.: Grossu (2,5), Volek (2,5), T. Hornbogen (2,5), Luperdi, Möbius (1), Uhle (0,5)
Burgstädt :      Jacob, Wächtler (0,5), Konopisky (1), Zirngibl (0,5), Pöttrich (1), Meyer

 

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