
Dieser Einpunktevorsprung hatte auch nach dem ersten Einzeldurchgang, in dem fünf der sechs Begegnungen über die volle Distanz gingen, noch Bestand, weil in jedem Paarkreuz die beiden Punkte geteilt wurden. Zwischenstand 5:4, aber danach wurde es spannend, denn aus dem kleinen Vorsprung wurde ein 5:7-Rückstand: Daniel Köhler gegen Krzysztof Kaczmarek 0:3, Martin Gundermann gegen Timothy Franke 9:11 im fünften, Dirk Schröder gegen Krzysztof Strzazkowski ebenfalls 9:11 im Entscheidungssatz. Die Gäste schienen jetzt die Partie für sich entscheiden zu können, zumal eine weitere „9:11 im fünften“-Niederlage dazu kam, die von Ivo Wunderlich gegen Kevin Meierhof. Aber Burgstädt gab nicht auf und besann sich auf seine kämpferischen Tugenden: Lars Zirngibl bezwang mit deutlicher Leistungssteigerung den jungen Kaczmarek und Daniel Schröder erzwang nach seinem sicheren 3:0 über Zengerling das Entscheidungsdoppel. In diesem waren es dann Köhler/Zirngibl, welche die Favoritenpaarung Kaczmarek/ Strzazkowski unter dem Beifall des bravourös ausharrenden Publikums in einer wiederum äußerst spannenden Partie mit 3:2 niederringen konnten und Burgstädt damit das allemal verdiente 8:8 Unentschieden retteten.
Fazit: Das war ein wirklich starker Auftritt des TTV-Teams, das mit viel Kampfgeist auch die unglücklichsten Niederlagen weggesteckt hat, wieder zurück ins Spiel gekommen ist und sich den einen Unentschieden-Punkt mehr als verdient hat. (KK)
Burgstädt: D. Köhler (2), Gundermann, Di. Schröder (1,5), Zirngibl (2), Wunderlich (1,5), Da. Schröder (1)
Erfurt: Krzy. Kaczmarek (2,5), Franke (1) Strzakowski (2,5), Kam. Kaczmarek, Meierhof (2), Zengerling