Der Saisonauftakt in der neuen Liga war für den Aufsteiger vom Taurastein schon mal eine Art Standortbestimmung. Klar war, dass beim Staffelfavoriten nicht viel zu holen ist, aber dass es gleich die Höchststrafe sein musste, ist zumindest bemerkenswert. Immerhin hat es über zehn Monate gedauert, dass der TTV wieder ein Punktspiel verloren hat.
Die acht gemeldeten Herrenmannschaften des TTV Burgstädt stehen in der neuen Spielzeit 2019/2020 vor neuen, schwierigen, zum Teil abenteuerlichen Herausforderungen. Allen voran die 1. Mannschaft des TTV.
Bei dem viertägigen Event im bayerischen Gaimersheim, an dem insgesamt über 500 Aktive teilnahmen, konnten die Burgstädter ihr Ziel, das Viertelfinale zu erreichen nicht in die Tat umsetzen und schieden trotz ordentlicher Leistung als Gruppendritter nach der Vorrunde aus.
Nick Neumann-Manz hat es als erster Aktiver überhaupt geschafft, als aktueller Landesmeister auch den Sachsencup zu gewinnen. Die Abwesenheit von Seriensieger Alex Flemming (Herzlichen Glückwunsch übrigens von hieraus zum Sieg beim Finale in der chinesischen Clickball Super League!) machte den Weg frei für einen neuen Titelträger.

Bereits zum 12. Mal begrüßt der gastgebende TTV Burgstädt seine Gäste zum nun schon traditionellen SACHSENCUP im Tischtennis im Burgstädter „Sportzentrum am Taurastein“. Vom 17.- 19. Mai werden wieder über 150 Aktive aus Sachsen und der näheren Umgebung um Siege, Pokale, Medaillen, Preisgelder und Sachpreise spielen und kämpfen.
Es kam schon einigermaßen überraschend: Die fünfte Mannschaft des TTV Burgstädt schafft als Staffelsieger den Aufstieg in die 1. Kreisliga.
Nachdem in der Vorwoche die 1. Herrenmannschaft des TTV bereits vorzeitig den Gewinn der Sachsenmeisterschaft feiern konnte, setzte sie an diesem Wochenende mit dem Gewinn des Sachsenpokals noch einen drauf.
Mit diesem deutlichen Auswärtssieg bei den Elbestädtern setzte das TTV-Sextett die Krone auf eine überaus erfolgreich verlaufene Saison und konnte damit drei Spieltage vor Saisonende den Meistertitel einfahren.
In der Partie „Letzter gegen Erster“ wurde letztgenannter seiner Favoritenrolle eindeutig gerecht. Auf dem Weg zum Titel ließen die Taurasteiner auch in der Zillestadt nichts anbrennen.
Teil 2 des Doppelspieltages (Teil 1: Burgstädt – Pulsnitz: 15:0) war für die Burgstädter Reserve kein Sonntagsspaziergang, obwohl man es vom Ergebnis her vermuten könnte. Die abstiegsgefährdeten Landeshauptstädter waren zum Sonntagnachmittag in der Burgstädter Jahnhalle ein durchaus ernst zu nehmender Gegner, obwohl sie ohne ihr nominelles erstes Paarkreuz antraten.