Erstes Heimspiel, dritter Sieg. Die Burgstädter Reserve steht mit 6:0 Punkten derzeit zwar nur auf Rang fünf, marschiert aber mit großen Schritten in Richtung Tabellenspitze. Das konnte auch der momentane Tabellennachbar aus der Kreisstadt nicht verhindern.
Erneuter Kantersieg des Burgstädter Bezirksklassenteams nach dem 13:2-Auswärtserfolg vom Vortag in Altmittweida. Auch im ewig jungen und eigentlich mit Spannung erwarteten Derby ließen die Hausherren nichts, aber auch gar nichts anbrennen.
Nach den beiden 15:0-Heimsiegen aus der Vorwoche folgte nun ein wiederum deutlicher Mannschaftserfolg bei den Elbianern aus der Landeshauptstadt. Zu Beginn des Matches stotterte der TTV-Motor allerdings gehörig, denn nicht Burgstädt ging nach den drei Eröffnungsdoppeln in Führung, sondern der Gastgeber.
„Scharf nachwaschen“ hieß die Devise für den zweiten Teil des Doppeleinsatzes des TTV-Sextetts. Und tatsächlich, es gelang ein zweiter 15:0-Kantersieg an ein und demselben Tag.
Der Burgstädt-Express nimmt so langsam Fahrt auf. Bereits beim beachtlichen 11:4-Erfolg aus der Vorwoche gegen Schwarzenberg war eine deutliche Steigerung zu erkennen.
Der Burgstädter TTV-Sechser zeigte sich nach der doch recht deftigen Auftaktpleite in Hohenstein-Ernstthal gut erholt und brachte dem Tabellenzweiten aus dem Erzgebirge beim ersten Heimspiel der neuen Saison eine deutliche Niederlage bei.
Martin Gundermann, Lars Zirngibl und Rico Schmidt-Engelmann vertraten die Farben des TTV Burgstädt bei den TOP16. Alle drei Akteure waren erst vor kurzem beim Turnier zur Rangliste 1 in Sachsens höchste Rangliste aufgestiegen.
So hatte sich das TTV-Sextett den Saisonstart nicht vorgestellt. Man rechnete sich zum Gastspiel beim Staffelfavoriten schon etwas aus, zumal die Gastgeber auf ihre etatmäßige Nummer drei, Thomas Hornbogen verzichten mussten. Doch getreu dem leicht abgewandelten Motto: “Grau is alle Theorie – die Wahrheit is auf'm Tisch“ kam es ganz anders.
Der TTV Burgstädt stellte zur zweithöchsten Rangliste des STTV mit sechs Startern nicht nur das numerisch stärkste Aufgebot,
Auch ein famoser Endspurt mit 5 Siegen aus 5 Spielen reichte dem 12-jährigen Nils Ullmann vom TTV Burgstädt nicht mehr, um einen Medaillenplatz zu ergattern.